Wie Dein Körper Dir beim Freuen helfen kann

 

Durchschnittlich 400 Mal am Tag lacht oder lächelt ein Kleinkind. Der durchschnittliche europäische Erwachsene lächelt nur noch ca. 20 Mal am Tag, Frauen öfter als Männer. Das ist eine traurige Bilanz. Besonders wenn man bedenkt was für positive Wirkungen das Lachen und die Freude auf unsere Psyche, unsere Seele und unseren Körper haben.

Beim Lachen und Freuen ist bei den meisten von uns also viel Luft nach oben!

Freude erzeugt Lachen und umgekehrt 

Ja genau, du hast richtig gelesen: 

das Lachen hat einen positiven Einfluss auf die Psyche!

Lachen ist nicht „nur“ ein Resultat von Freude, sondern der Akt des Lachens kann auch Freude in Geist und Seele erzeugen.
Mit dieser Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche beschäftigt sich die „neue“ Strömung „Embodiment“. Aus vielen verschiedenen Fachbereichen wie Psychologie, Neurobiologie, Körperarbeit und Kognitionswissenschaften gewonnene Erkenntnisse wurden unter dem Begriff zusammen gefasst.

Im Grunde wird hier wissenschaftlich und mit Studien untermauert, was viele körperorientierte Ansätze, Lach-Yoga etc. schon lange wissen und praktizieren:

Unsere Körperhaltung, Mimik, Gestik beeinflusst genauso unsere Emotionen, unsere Gedanken und unsere Sichtweisen wie umgekehrt.

Und:

Unsere Körperhaltung zeigt auch wie es ins uns drinnen aussieht

Es dauert nur Sekunden und wir erkennen an der Körperhaltung eines Menschen, ob es ihm gut geht oder nicht.
Probiere es einfach aus:

alone-279080_1280_traurige Frau_pixabaySind wir schlecht drauf, traurig, deprimiert, pessimistisch… dann werden wir auch die dazu passende Körperhaltung einnehmen. Das geschieht meist völlig unbewusst. Der Blick geht nach unten, die Schultern fallen nach vorne, der Körper sackt zusammen, der Gang wird schlurfend.

 

 

 

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Sind wir aber gut drauf, ist die Welt in Ordnung, wir fühlen uns zum Bäume ausreißen? Dann wird unsere Körperhaltung aufrecht sein, der Gang federnd, die Arme schwingen, der Kopf ist erhoben, der Blick gerade oder zum Himmel gerichtet, wir lächeln und strahlen fremde Leute auf der Straße an.

Dieses Wissen können wir für uns nutzen.

Wenn wir unsere äußere Haltung ändern, ändern wir auch die innere. 

 

Fühlst Du Dich traurig, deprimiert oder niedergeschlagen und du meinst du kannst gerade nichts daran ändern, dann gib´ Dich dem ruhig auch für eine Weile hin. Traurig sein gehört zum Mensch sein dazu und manchmal gibt es einfach Anlass zum Traurig sein und Trauern.

Wenn Du allerdings merkst, dass du nur noch dunkelgraue, trübe Gedanken hast und raus willst aus der Trauer- und Depri-Spirale, dann mach´ folgende kleine Übung und verbessere im Nu Deine Stimmung.

Du wirst überrascht sein!

Übung: Körper aufrichten

Hebe zuerst den Blick, stelle dich aufrecht hin, atme tief durch, lockere deine Arme und Beine, zieh die Mundwinkel nach oben und bring Deine Augen zum Strahlen!

Und wenn du jetzt noch raus gehst an die frische Luft, um den Block oder gar in den Wald, wirst du sehen….

Das macht einen Unterschied!

Herzlichst,

Alexandra